| „Ohne Sicherheit geht nichts!“ mit diesen Worten eröffnet Franc Dierl, MdL die interessante Podiumskussion im Kulturquartier Bayreuth. Als prominente Gäste diskutieren der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, Franc Dierl MdL, Polizeipräsident Armin Schmelzer, Kreisbrandrat Hermann Schreck, Landratskandidat Dr. Lars Peetz und Dolores Longares-Bäumler. Hermann Schreck, der im Ehrenamt Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes ist, schildert verschiedene Einsatzlagen, in denen die Feuerwehr gefordert war. Er wünscht sich von manchen Bürgerinnen und Bürgern mehr Wertschätzung und Unterstützung für die Einsatzkräfte, die großteils im Ehrenamt ihre Freizeit für andere einsetzen. Dolores Longares-Bäumler spricht allgemein Situationen im privaten Bereich an, wo sie sich mehr Sensibilität von Personen aus dem näheren Umfeld, der Nachbarschaft und dem Freundeskreis erhofft. Der größte Tatort bleibe der familiäre Raum, hier gelte es wieder mehr hinzuschauen, sich einzumischen und zu unterstützen. Hilfeschreie aus einem nahen Umfeld, sei es das eigene Haus oder die Nachbarschaft gelte es ernst zu nehmen, hier müsse gehandelt werden. Dr. Lars Peetz spricht an, dass das Thema Sicherheit durch die Ereignisse der letzten Jahre wieder mehr an Stellenwert gewonnen habe. Die verschiedenen Sicherheitsräume in der Öffentlichkeit und im Internet müssen noch besser vernetzt werden, fordert er. Der Staat sei hier in der Verantwortung, mit gutem Personal mehr Akzeptanz für eine moderne Rechtsstaatlichkeit zu erreichen. Joachim Herrmann spricht sich für einen starken Staat aus, dem die Menschen vertrauen und auf den sie sich verlassen können. Eine 100%ige Sicherheit sei aber nicht möglich, dies belegen auch internationale Statistiken. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung habe großes Vertrauen in die Sicherheitskräfte, hierfür sei er sehr dankbar. Armin Schmelzer spricht an, dass in den letzten Jahren in Bayreuth Stadt und Land die Straftaten deutlich zurückgegangen seien. Dies führt er u.a. auf die hohe Aufklärungszahl im Dienstbezirk zurück. Wir leben in einer Wohlfühlregion, in der das Thema Sicherheit oberste Priorität habe. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger antwortet auf die Frage, ob die Stadt Bayreuth auf einen Katastrophenfall gut vorbereitet sei, dass in den letzten Jahren sehr viele Maßnahmen in diesem Bereich ergriffen wurden. Die Stadt habe in seiner Amtszeit hohe Ausgaben für Notstromaggregate etc. getätigt, die Einrichtung eines Notfall-Radiosenders etabliert und viele weitere Maßnahmen für den Schutz der Bevölkerung ergriffen. Für den Notfall sei die Stadt gut vorbereitet, jeder Bürger müsse aber privat auch seine Vorkehrungen treffen. Hierüber können sich Interessierte jederzeit bei der Stadtverwaltung informieren. #bayreuth #inbayreuth #teamebersberger #fürunserbayreuth |