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Newsletter Mai – Stadtratssitzung 29.04.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde unserer CSU-Stadtratsfraktion,

wie bereits in unserem kürzlichen FraktionsForum aktuell – Stadtratsnachlese erläutert, stand die April-Stadtratssitzung ganz unter dem Zeichen der aktuellen Stadthallen-Diskussion. » Weiterlesen »

Kategorisiert in: | Veröffentlicht am: 08.05.2015 um 11:52 Uhr

Erklärung zur Sondersitzung des Stadtrats

Erklärung der CSU zur Stadtratssondersitzung am 18.04.2015

Erklärung der CSU-Stadtratsfraktion zur Stadtrats-Sondersitzung am 18.04.2015:

 

Vor Beginn einer der wichtigsten Stadtratsentscheidungen dieser Amtsperiode möchte ich die Position der CSU-Stadtratsfraktion zum Thema „Stadthalle“ noch einmal wie folgt zusammenfassen:

Wie der Historie der bisherigen Stadtratsbeschlüsse und den zugrunde liegenden Anträgen zu entnehmen ist, hat sich die CSU-Stadtratsfraktion von jeher für eine schwerpunktmäßige Sanierung der Stadthalle als Theater- und Konzerthaus ausgesprochen. Das entspricht offenkundig auch der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung nach der fast schon repräsentativen Meinungsumfrage des „Nordbayerischen Kurier“.

Dies bedeutet nicht, dass wir eine gelegentliche Nutzung der Stadthalle, des Großen Hauses, des Balkonsaals oder anderer Räume für außerkulturelle Veranstaltungen wie kleinere Kongresse, Tagungen, Präsentationen oder sonstige Ereignisse kategorisch ablehnen würden, sondern es bedeutet nur, dass wir es für nicht zielführend halten, erhebliche Millioneninvestitionen in eine nach unserer Überzeugung niemals funktionierende Kongress- und Tagungsnutzung zu investieren oder für wenige Ballveranstaltungen im Jahr beispielsweise eine teure Hubhydraulik in den Zuschauersaal des Großen Hauses zu installieren. Solche ergänzenden Nutzungen sollen also keineswegs kategorisch ausgeschlossen werden, sondern lediglich keinen erheblichen Investitionsaufwand verursachen.

Für uns muss die Stadthalle nach der Sanierung einen echten funktionalen, architektonischen und ästhetischen Mehrwert aufweisen, da nach unserer Auffassung die millionenschweren Investitionen anderenfalls nicht zu rechtfertigen wären. Wenn die Öffentlichkeit nach der Wiedereröffnung feststellt, dass bis auf einige marginale Änderungen und ein neues Foyer praktisch alles beim Alten geblieben ist, werden wir alle politisch hierfür in die Haftung genommen werden.

Mit der CSU-Fraktion wird es deshalb keine Zustimmung zu einer Planung geben, die letztlich alles beim Alten belässt und trotzdem hohe zweistellige Millionensummen verschlingen soll.

Für uns muss deshalb insbesondere das Große Haus als Kernstück der Stadthalle eine deutlich sichtbare Neugestaltung erfahren, die nicht nur einen technisch-funktionalen Mehrwert aufweist, sondern ein echtes architektonisches Highlight wird. Nur wenn es uns gelingt, dass die Bürger nach Fertigstellung unserer Stadthalle ein echtes „Wow-Erlebnis“ erfahren, wenn es gelingt, ein spannendes, ein interessantes und ein überregional attraktives Theater- und Konzerthaus zu bauen, haben wir unsere Aufgabe erfüllt und können den Einsatz erheblicher Millioneninvestitionen auch tatsächlich rechtfertigen.

Lassen Sie uns deshalb Mut haben zu einem großen Wurf, lassen Sie uns dem Haus ein klares Profil geben, lassen Sie uns die bisherige Stadthalle in ein attraktives Kulturforum umgestalten, das sicherlich gelegentlich auch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann, bei dem aber die kulturelle Nutzung konzeptionell im Vordergrund steht.

Für eine verzagte Klein/Klein-Lösung, die trotzdem erhebliche Millionenbeträge verschlingt, wird die CSU nicht zu haben sein.

Für den Südflügel wünschen wir uns zumindest funktional den Erhalt des Kleinen Hauses. Wir wissen, dass der Südflügel aufgrund erheblichen Sanierungsbedarfs besonders aufwendig werden wird. Uns ist es dabei wichtig, eine Lösung zu finden, die den Erhalt eines „Kleinen Hauses“ als Kleinkunstbühne oder Kammerspielstätte mit einem ansteigenden Auditorium für unsere engagierte Theaterszene möglich macht. Ob davor Foyers geschaffen werden, die darüber hinaus variabel nutzbar sind, ist für uns diskussionsfähig, so lange dabei von einer expliziten Tagungskonzeption in Konkurrenz zu unserer bisherigen etablierten Hotellerielandschaft und zur Abschreckung potenzieller Investoren für ein Tagungshotel       Abstand genommen wird.

Ein weiteres erhebliches Problem, das uns im Magen liegt, ist das Thema der bislang völlig unzureichenden Parkplatzsituation. Wenn nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der Tiefgarage nur noch etwa 220 Parkplätze zur Verfügung stehen sollen, so können unsere gesamten Überlegungen von vorneherein nicht funktionieren. Dies gilt umso mehr, als wir – im Gegensatz zu bisher – künftig eine Parallelnutzung des Hauses in allen Räumlichkeiten anstreben, die die Besucherfrequenz erheblich steigern wird. Wir müssen also eine Lösung finden, die zusätzliche Parkkapazitäten schafft und wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass eine solche Lösung nicht alleine von unserer BVB geschultert werden kann, die schon mit der bloßen Sanierung der Tiefgarage im Bestand an den Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit gebracht wird. Ob eine solche Lösung in einer zu überprüfenden Erweiterung der bestehenden Tiefgarage liegen kann, ob Sie im Verbund mit dem Verwaltungsgericht, der Justiz und der LVA gefunden werden kann oder ob sie andere Ideen erfordert, wie etwa eine architektonisch anspruchsvoll gestaltete Parkpalette, vielleicht im Anschluss an das Kleine Haus, muss sorgfältig geprüft werden. Für uns ist eine Lösung des Parkplatzproblems jedoch unabdingbar für den Erfolg unseres gesamten Stadthallenprojekts.

Schließlich müssen wir – ganz unabhängig vom letztlich zu realisierenden Konzept – bei einer aktuell im Raum stehenden Bauzeit von etwa 3 ½ bis 4 Jahren dringend und unverzichtbar für eine echte Ersatzspielstätte sorgen. Allein der schlichte Verweis auf Stadtkirche, Europasaal oder Oberfrankenhalle greift hier viel zu kurz und wird die Gefahr eines kulturellen Exodus für unsere Kulturveranstalter nicht bannen. Aus dem Kulturreferat höre ich hier positive Signale und bitte Sie alle, sich einer vernünftigen Lösung hier nicht zu verschließen, damit unsere vielfältige Bayreuther Kulturszene während der Umbauzeit überlebensfähig bleibt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie uns deshalb bis zur Stadtratssitzung am 29.04.2015 alle denkbaren Anstrengungen unternehmen, um hier eine sinnvolle und tatsächlich zielführende Lösung zu finden, die für unsere Stadt einen echten, nachhaltigen Mehrwert bedeutet und nicht nur mit Millionenaufwand Altes, Unzulängliches und Verbesserungswürdiges konserviert.

Lassen Sie uns einfach den Mut haben, wegweisende Entscheidungen zu treffen, und lassen Sie uns bei dieser Entscheidung nicht nur verzagt im kleinstmöglichen Karo bewegen.

Dr.Stefan Specht , Fraktionsvorsitzender

 

Kategorisiert in: , | Veröffentlicht am: 20.04.2015 um 12:59 Uhr

Stadthalle – reine Konzertnutzung

Antrag Sanierung Stadthalle

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die kürzlich bekannt gegebene Kostenexplosion bei der beabsichtigten Sanierung der Stadthalle auf vorläufig mindestens 44 Mio. € sowie die auf nunmehr ca. vier Jahre verlängerte vollständige Schließungszeit der Stadthalle während der projektierten Bauphase erfordern dringendes Handeln. » Weiterlesen »

Kategorisiert in: , | Veröffentlicht am: 21.03.2015 um 18:33 Uhr

Newsletter Februar 2015

Newsletter Februar 2015

 

Newsletter der CSU-Stadtratsfraktion im Bayreuther Stadtrat – Ausgabe 03/2015 – Februar 2015

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde unserer CSU-Stadtratsfraktion,

traditionell steht der Monat Februar ganz im Zeichen der jeweiligen Haushaltsberatungen. » Weiterlesen »

Kategorisiert in: | Veröffentlicht am: 17.02.2015 um 11:39 Uhr

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